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Saisonrückblick - Pokalmeisterschaften C-Klasse - Ehrungen
18.06.2018

Während die Vorbereitungen für das kommende Spieljahr schon laufen, gibt es hier mit etwas Verspätung noch einen kleinen Rückblick auf das Zurückliegende. Erneut sind wir mit unseren Mannschaften angetreten, um in erster Linie den Klassenerhalt in unseren Spielklassen zu sichern. Und so war es umso erstaunlicher, dass wir mit unserer 2. und 3. Mannschaft im Herbst 2017 lange Zeit Spitzenpositionen in Kreisliga (2. Platz) und Kreisklasse (1. Platz) belegten. Erst kurz vor der Weihnachtspause wurden wir in beiden Ligen ins Mittelfeld durchgereicht. Die Saison in der 3. Bezirksliga stand aufgrund der geringen Mannschaftszahl (nur 7) von Beginn an unter keinem guten Stern. Es war das erste Spieljahr, in dem auch die Bezirksligen mit verringerter Spielerzahl in einer Mannschaft spielten. Und noch dazu im ungewohnten Scheffler Spielsystem. Mit der geringeren Spielerzahl einer Mannschaft erfolgte Steigerung der Gesamtspielstärke in der Liga, welche allerdings bei unserem Team nicht ganz ankam. Somit war es fast logisch, dass Medizin I als Kandidat für den Abstiegskampf galt. Warum die aus der stabilen 6er Formation des Vorjahres hervorgehende 4er Mannschaft allerdings so abgeschlagen ins Ziel kam, bleibt ein Rätsel. Auf sicheren Mittelfeldplätzen lief es für die 2. und 3. Mannschaft besser, wobei uns verletzungs-, krankheits- und umstellungsbedingte Probleme zu schaffen machten. Ein großes Dankeschön sei an die Mannschaftskapitäne gerichtet, die trotz der Schwierigkeiten den Kopf nicht in den Sand steckten.

Am 17. März wurde die Endrunde der deutschen Pokalmeisterschaften für untere Spielklassen ausgetragen. Für die Durchführung haben wir als Verein unsere Sporthalle angeboten. Den zur Verfügung stehenden Platz haben wir für solch einen Wettbewerb auf Kreisebene als ausreichend erachtet. Unsere Sporthalle bietet bei 6 aufgestellten Tischen ein angenehmes Flair, wobei die Wege für alle Beteiligten nicht zu lang sind. Die Mitte der Halle konnte zum Sitzen, Verschnaufen und Zuschauen genutzt werden. Weiterhin bietet der Platz im Gymnastikraum Gelegenheit zum Relaxen.
Leider konnte unsere teilnehmende Mannschaft den Heimvorteil nicht zum Pokalgewinn nutzen. Nach furiosem Start und dem die Favoritenstellung untermauernden weiteren Verlauf unterlag sie am Ende im entscheidenden Spiel dem verdienten Pokalgewinner TSV Lehndorf. Für unseren Verein spielten Christian und Andreas Beisert und „Dimitri“ Grinenko.

Anfang Januar lud der scheidende Oberbürgermeister Michael Wolf zum traditionellen Neujahrsempfang in die Stadthalle „Goldener Pflug“. Neben einem ausführlichen Rückblick auf 2017 und die zu Ende gehende Amtszeit des Stadtoberhauptes insgesamt, stand in diesem Jahr der Sport, seine Vereine und deren ehrenamtlichen Helfer, Trainer und Funktionäre im Mittelpunkt. In diesem Rahmen ehrte OB Wolf 14 unentbehrliche Helfer aus Sportvereinen, die ihr Ehrenamt seit vielen Jahren verdienstvoll ausüben. Unter Ihnen war auch der Leiter unserer Abteilung Tischtennis Heiko Köhler.

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Die Sporthalle Erich-Mäder-Schule eingerichtet für das Turnier zu deutschen Pokalmeisterschaften am 17. März 2018
Foto: Jörg Neumerkel

[Heiko Köhler]
Nachwuchsarbeit im Tischtennis lebt auf
11.12.2017

Rund 4 Jahre ruhte unfreiwillig die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserer Abteilung. Zum Einen verließen uns die Jungs der Schüler-Kreismeistermannschaft von 2010 & 2011 mit der Folge, dass auch unser verdienstvoller, damaliger Nachwuchstrainer Jens Metzschke das Handtuch warf. Zum Anderen erfüllten die in der Folge durchgeführten Kooperationen Schule/Sportverein nicht die Erwartungen. Weiterhin konnten wir aus familiären und beruflichen Gründen ein regelmäßiges Nachwuchstraining nicht absichern. Und nicht zuletzt waren auch die teils unzumutbaren Bedingungen der sanierungsbedürftigen alten Turnhalle der Erich-Mäder-Schule hinderlich.

Trotzdem gab es schon seit geraumer Zeit Bemühungen, unseren Verein auf Schul- und Sportfesten zu präsentieren. Die Hoffnungen lagen dabei auch auf den schon damals bekannt gewordenen Plänen einer neuen Sporthalle. So warben wir in den vergangenen Jahren mit Tischtennistischen, -schlägern, -bällen und Trainingsroboter bepackt unter anderem auf dem Schulfest der Erich-Mäder-Schule und auf dem Vereins- und Sportfest „Altenburg bewegt sich“ in Altenburg-Nord. Zur Unterstützung entstand am heimischen PC ein Flyer mit dem fordernden Aufruf "Komm doch mal zum Tischtennis". Solche Flyer wurden auch in der Erich-Mäder-Schule und beim Kreissportbund hinterlegt.

Nach einem fehlgeschlagenen ersten Schnuppertraining im Frühjahr 2017 lebt die Nachwuchsarbeit nun in unserer neuen Sporthalle in exponierter Lage, an der Ecke Hausweg/Parkstraße gelegen, wieder auf. Ausschlaggebend war das Interesse zweier Jungs, die Ende September zum Schnuppertraining kamen. Die Gestaltung des Schaukastens in der Turnhalle scheint sich wie auch die mittlererweile 10. Geburtstag feiernde Internetseite unseres Vereins auszuzahlen. Für die Durchführung besonders hilfreich und unterstützend wirkt sich die Kopplung des Kinder- und Jugendtrainings an das anschließende Erwachsenentraining aus. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit der Teamarbeit mit mehreren erfahrenen Spielern und Trainern. Innerhalb kurzer Zeit ist die Trainingsgruppe nun schon auf 5 Kinder angewachsen. Perspektivisch wollen wir die Arbeit mit den Kindern weiter intensivieren, um in naher Zukunft auch wieder an Meisterschaften sowie dem Mannschaftsspielbetrieb teilzunehmen.

[Heiko Köhler]
Punktspielpause
06.07.2017

Das Ende der Punktspielsaison 2016/17 liegt schon eine geraume Zeit zurück, womit die Vorbereitungen für das neue Spieljahr nun schon in die heiße Phase gehen. Es erwartet uns ab Ende August nach der Umstellung der Mannschaftsstärke auf Bezirksebene, Einführung des Spielsystems für 4er Mannschaften nach Werner Scheffler, sowie der kürzlich in Kraft getretenen neuen Wettspielordnung sicherlich eine genauso interessante und spannende Saison wie die Zurückliegende. Diese war vor allem von der Umstellung auf das Online Erfassungssystem click-tt geprägt. Weitere Veränderungen werden in den nächsten Jahren folgen. Die gravierendste ist wohl die zwingende Einführung des Plastikballs ab 2019.

Im abgelaufenen Spieljahr schlugen sich unsere Herrenmannschaften trotz Verstrickung in den Abstiegskampf ganz beachtlich. Die beste Tabellenplatzierung errang Medizin III mit Rang 4 in der 1.Kreisklasse. Mit Jürgen John stellt unser Verein den Spieler mit der zweitbesten Bilanz (41:12 Spiele) dieser Spielklasse. Zudem blieb Medizin III nach dem Umzug in der neuen Sporthalle ungeschlagen. Medizin II lief mit Rang 5 im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga ein und konnte damit nicht an den Vizemeistertitel des Vorjahres anknüpfen. In einer nahezu ausgeglichenen 3. Bezirksliga Staffel 2 - hier gibt es zwischen Platz 2 und 7 einen Unterschied von lediglich 7 Punkten - konnte sich währenddessen unsere 1. Mannschaft mit Platz 6 im Abstiegskampf behaupten.

Anfang Juni unterstützte unsere Sportabteilung wie schon in den letzten Jahren mit einem Helferteam die Ausrichtung des diesjährigen Skatstadtmarathon. Mit 11 Helfern am Verpflegungspunkt bei Kilometer 12,5 der Laufstrecke reichten wir den vom Anstieg des Wilchwitzer Weges gezeichneten Läufern Erfrischungsgetränke. Von den insgesamt 3413 Startern über alle Strecken kamen an unserem Stand 1105 Läufer vorbei, die 142 Marathonis und Paar-Marathonis davon jeweils 2 mal. Allen unseren Helfern sei recht herzlich für ihr Engagement gedankt: Familie Torsten Sittner, Familie Schmidt, Achim Schulze, Dieter Templin, Werner Dietrich, Werner Steinau, Christian Beisert und Heiko Köhler.

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[Heiko Köhler]
Unsere neue Heimstätte
27.02.2017

Am 31. Januar 2017 fand die feierliche Schlüsselübergabe unserer neuen Sporthalle an die Erich-Mäder-Schule statt. In ihren Reden brachten Schuldirektorin Frau Roland und Oberbürgermeister Michael Wolf vor zahlreichen geladenen Gästen zum Ausdruck, wie dringend notwendig die Investition gerade im Hinblick auf sanitäre Anlagen sowie das weitere Investitionsfeld „Gemeinschaftsschule“ ist. So macht es der Turnhallenneubau nämlich möglich die alte Halle zur Nutzung als Schulspeisung und Aula zu ertüchtigen.

Laut Michael Wolfs Worten wurden für die 406 Quadratmeter große 1-Feld-Halle 1,94 Millionen Euro verbaut, woran sich der Freistaat Thüringen mit 385 000 Euro Fördermitteln beteiligte. „Rund 55 Tonnen Stahl, 300 Kubikmeter Beton, mehr als 4 Kilometer Kabel und Leitungen sowie 40 Kubikmeter Holz“ wurden während der 15-monatigen Bauzeit benötigt, um den supermodernen Neubau fertig zu stellen. Das es hierbei aufgrund eines Wassereinbruchs durch Starkregen zu einem mehrere Monate währenden Bauverzugs kam blieb nicht unerwähnt. Weiterhin lobte der Oberbürgermeister die hohe Energieeffizienz der technischen Ausstattung wie LED-Beleuchtung, Fussbodenheizung und automatischer Lüftungsanlage. Die Sporthalle erhielt weiterhin eine sieben Meter hohe Kletterwand, einen ca. 100 Quadratmeter großen Gymnastikraum, zwei Geräteräume, drei Umkleideräume mit Dusche und eine Behindertengerechte Toilettenanlage. Neben unserer Sportabteilung werden die Halle der Volleyballclub Altenburg, SV Selbstverteidigung Budokan Altenburg, SV Energy Altenburg (Volleyball) und der Deutsche Alpenverein Sektion Altenburg nutzen.

Der aufwendige Umzug mit unserem Sportgerätemobiliar ging überraschend flott voran, so dass für uns der Trainings- und Wettkampfbetrieb schon nach den Winterferien, wie von Seiten der Stadtverwaltung anvisiert, beginnen konnte. Diese Eile war aus unserer Sicht auch geboten, da die Rückrunde der aktuellen Spielzeit in vollem Gange ist und schon eine Woche nach „Einzug“ das erste Punktspiel anstand. Einen ausdrücklichen Dank gilt es allen Helfern des Umzugs auszusprechen. Wir als Verein möchten uns aber auch rechtherzlich bei der Stadtverwaltung für die Investition in dieses Objekt und für die Zusammenarbeit mit deren Mitarbeitern bedanken! Schon nach wenigen Trainingstagen konnten wir die Vorzüge sowie den Komfort der neuen Halle vor allem in Punkto Trainingsfläche, Sauberkeit und sanitäre Anlagen schätzen lernen. Der SV Medizin Altenburg ist damit der erste Tischtennisverein Altenburgs, der einen reinen Neubau für seinen regulären Betrieb nutzen darf.

Unterdessen scheint sich die neue Sporthalle für uns entgegen aller Bedenken zu einer echten „Heimspielfestung“ zu entwickeln. Dies zeigt sich, da seit Einzug in die neue Halle die Punkte aus allen vier Punktspielen am Hausweg blieben! In der 1. Kreisklasse wurde zunächst der LSV Ziegelheim 10:7 und eine Woche später TSV 1876 Nobitz III 10:5 bezwungen. Das Kreisligateam tat dem gleich und schickte TSV 1896 Wildenbörten mit 10:7 nach Hause. Der erste überregionale Gast in der 3. Bezirksliga war die 4. Mannschaft vom VFB Schleiz. Mit 9:7 setzte sich in einem 4 Stunden-Krimi schließlich auch hier unsere Mannschaft durch.

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[Heiko Köhler]
Übergabe Sporthalle Ende Januar!
12.01.2017

Mit Beginn des 2017 erreichte mich als Abteilungsleiter die frohe Kunde, dass die neue Sporthalle der Erich-Mäder-Schule am 31.01.2017 feierlich an den Hauptnutzer übergeben werden soll. Damit endet für uns die Zeit des gespannten Wartens, wann sich unsere Trainings- und Wettkampfbedingungen endlich verbessern werden. In großer Häufigkeit gab es zuletzt Anfragen bezüglich eines etwaigen Umzugstermins. Informationen, wann es konkret soweit sein wird dass wir die neue Heimstätte wirklich nutzen können, stehen allerdings noch aus. Mit dem Packen der Umzugskartons kann wohl aber schon bald begonnen werden!

Bei einem kleinen Rückblick auf die Resultate des 25. Weihnachtsturnieres des SV Lok Altenburg ist für uns von vorzeigbarem Interesse, dass der SV Medizin Altenburg mit Tobias Eggert den Gewinner des B-Turnieres stellt. Und dies nach einem "Marathon" von 12 Einzelspielen! Aufgrund einer geringeren Teilnehmerzahl als in den letzten Jahren haben die Veranstalter den Turnierablauf etwas modifiziert und nach der Vorrunde mit der Qualifikation für A- und B-Turnier noch eine Zwischenrunde im Gruppenmodus gespielt. Tobias war am Turniertag hervorragend aufgelegt, musste im Gruppenspiel der Zwischenrunde Jörg Köhler von Aufbau Altenburg nach einem knappen 2:3 zwar zum Sieg gratulieren, konnte sich dann im Finale mit ebenso knappen Ausgang allerdings revanchieren und wurde zur eigenen Überraschung Sieger des B-Turnieres. Gewinner des A-Turnieres wurde Patrick Wohlfahrt von Aufbau Altenburg, der mit Vereinskollege Patrick Stein als Doppelpartnerschließlich auch noch das Doppelturnier gewann.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier 2016 erhielten zwei Sportfreunde unseres Vereines die Spielerverdienstnadel des TTTV in Bronze. Für ihr Engagement im Wettkampf wie auch im Training wurden Wolfgang Lutzke und Andreas Beisert ausgezeichnet. Sie gehören seit vielen Jahren zu unserer Tischtennisabteilung, auch wenn sich der Vereinsname infolge Umbenennung und Abteilungsübertritt mehrfach änderte. Beide Sportler sind in der Bezirks- und Kreisliga nach wie vor verlässliche Stützen unserer Mannschaften und erzielen dort regelmäßig zählbare Ergebnisse.

Im abgelaufenem Jahr 2016 mussten wir uns zwangsläufig von der liebgewonnenen Online-Ergebniserfassung im tt-info System verabschieden. Der deutsche Tischtennisbund strebt seit mehreren Jahren ein einheitliches Ergebniserfassungssystem an und so wurde dem Thüringer Tischtennisverband ein Wechsel zum von mehrheitlich westdeutschen Verbänden favorisierten "click-tt" auferlegt. Natürlich vollzog sich der Übergang nicht ganz komplikationsfrei, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft das System und lässt uns als Nutzer alle relevanten Tischtennisdaten in ähnlicher Form wie im alten System einsehen und bearbeiten. Leider ist z.Z. kein Archiv der vergangenen Spielzeiten aufrufbar, da tt-info komplett abgeschaltet wurde.

Aufgrund des fehlenden Wettkampfarchivs ist an dieser Stelle kein detailierter Rückblick mehr auf das Ende der Saison 2015/16 möglich. Dennoch bleibt festzuhalten, dass unsere Mannschaften Anfang April sicher den Klassenerhalt schaften, wobei Medizin II sogar ganz knapp den Kreismeistertitel verpasste. In der laufenden Spielzeit belegen unsere 3 Herrenmannschaften nach der Hinrunde in ihren Ligen mittlere Tabellenplätze in Sichtweite der Abstiegsränge. Insbesondere in der 3. Bezirksliga und der 1. Kreisklasse wird sich der Kampf gegen den Abstieg noch zuspitzen, da sich das Starterfeld in diesen Ligen recht ausgeglichen präsentiert.

[Heiko Köhler]
16.09.2015 – "Man baut nicht jeden Tag eine Sporthalle"
21.09.2015

Mit großer Freude folgte ich in der Funktion als Abteilungsleiter einer Einladung der Stadt Altenburg zur feierlichen Grundsteinlegung für den Neubau der Turnhalle Erich-Mäder-Schule. Unter den insgesamt überschaubaren Gästen befand sich einige Politprominenz der Skatstadt, Angestellte der Stadtverwaltung, Pressevertreter und das TV Altenburg. Weitere Gäste waren Arbeiter der an den derzeitigen Bauleistungen beteiligten Baufirma, Schüler der Erich-Mäder-Schule sowie Vertreter aus Sportvereinen. Die Zeremonie der Grundsteinlegung vollzog Oberbürgermeister Michael Wolf gemeinsam mit der Schulleiterin Birgit Rohland und Bauleiter Frank Jahn.

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Dass es just mit Beginn der Feier zu regnen begann ist für den Fortgang der Bauarbeiten hoffentlich kein schlechtes Omen. Schließlich ist bis zur Fertigstellung eine Bauzeit von ca. einem Jahr veranschlagt. Gehen wir mal davon aus dass Freudentränen vom Himmel fielen, über die sich zukünftig verbessernden Bedingungen für den Sportunterricht wie auch den Vereinssport. Oberbürgermeister Michael Wolf ließ sich indes vom Regen in seinen Ausführungen der Festrede keinesfalls beirren und dankte zunächst dem Stadtrat und der Stadtverwaltung für die Entscheidung zum Turnhallenneubau. Weiterhin dankte er dem Freistaat Thüringen für das Bekenntnis zur Gemeinschaftsschule Erich Mäder und freute sich als Schulträger diesem Bildungsstandort moderne Rahmenbedingungen für den Schulsport schaffen zu können. Das Stadtoberhaupt umriss kurz die Eckdaten der knapp 2 Millionen Euro teuren Turnhalle, zu denen das Land Thüringen nur 384.000 Euro in Form von Fördermitteln beisteuert.
Die Einfeldsporthalle wird etwa 400 Quadratmeter groß sein, über einen 100 Quadratmeter großen Gymnastikraum mit Spiegelwand, Umkleiden und Duschräume, behindertengerechtes WC und einen großen Sportgeräteraum verfügen, in dem dann auch unsere Tischtennistische und Schränke Platz finden werden. Technische Merkmale sind unter anderem eine Lüftungsanlage und eine Brennwertheizanlage, wie der OBM betonte. Als Alleinstellungsmerkmal dieser Turnhalle nannte Herr Wolf eine geplante Kletterwand im Objekt. Nicht unerwähnt ließ er, dass es in direkter Nachbarschaft nicht nur Befürworter des Baus gibt und bedauerte, dass bei den Planungen darauf nicht in allen Belangen Rücksicht genommen werden konnte. Alles in Allem wird sich das Gebäude jedoch harmonisch in die Umgebung einfügen.
Die Vergabe aller Baulose sei zwar noch nicht zu Einhundert Prozent abgeschlossen, er freue sich aber dass die Aufträge mehrheitlich an Unternehmen des Altenburger Landes und dessen Umland erteilt werden konnten, wie der OBM mit großer Freude in seiner Ansprache festhielt. Man sei auch auf einem guten Weg, die restlichen Baulose ebenfalls an einheimische Firmen zu vergeben.
Zu den künftigen Nutzern der neuen Turnhalle verlor der Oberbürgermeister dann auch noch ein paar Worte und zählte neben der Erich-Mäder-Schule die Sportvereine Selbstverteidigung Altenburg, der Volleyballclub Altenburg sowie den SV Medizin Altenburg mit seinen Tischtennisspielern auf.
In der Metallschatulle, die in das Fundament eingemauert wurde, befinden sich übrigens Zeitdokumente zum Schulkonzept, über die Beschlüsse zum Turnhallenneubau sowie eine tagesaktuelle Osterländer Volkszeitung.

[Heiko Köhler]
Jahresrückblick 2014
22.01.2015

Wieder geht ein Jahr zu Ende. Ein Jahr mit schönen und guten, aber auch weniger schönen Ereignissen. Ereignisse die wir gemeinsam genossen haben, die uns persönlich bewegt oder nachdenklich werden lassen haben. Und ein Jahr geht zu Ende in dem Vorboten für Veränderungen zu vernehmen waren.

Was geschah 2014?
Neben der Geburt meines Sohnes war ich vor allem durch die Fussball-Weltmeisterschaft mit dem grandiosen 7:1 unserer Nationalmannschaft über das Gastgeberland und dem späteren WM-Titel emotional tief berührt. Für uns Sportbegeisterte waren auch die olympischen Winterspiele ein schönes Großereignis. Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft um Timo Boll wird bei der WM in Tokio Vizeweltmeister. Gegen die übermächtigen Chinesen ist in unserer Sportart eben kein Kraut gewachsen. Einzelne Sportstars sorgen auch für Schlagzeilen. Der eine liegt nach einem schweren Skiunfall lange, lange im Koma, ein weiterer steht mit seinen Beinprotesen wegen Mordverdachts vor Gericht. Und eine Gallionsfigur des deutschen Fussballs muss sich wegen Steuerhinterziehung verantworten. Leider gibt es auch reichlich andere unschöne Ereignisse, die nachdenklich stimmen. Die Liste der Krisenherde ist lang. Und so gerät unser Freizeitsport sehr oft zur Nebensächlichkeit. Passagierflugzeuge verschwinden einfach so oder werden mit Raketen abgeschossen. Anderswo werden Schulen bombardiert oder von Überfallkommandos heimgesucht. Es gibt Alkaida, IS und eine ganze Reihe anderer terroristisch agierende Organisationen. In Folge von Ebola liegt ein großer Teil des schwarzen Kontinentes in Quarantäne.

Was hat uns 2014 gebracht?
Zunächst gilt wie jedes Jahr der Dank den Ehefrauen und Lebensgefährtinnen sowie den Familien, für ihr Verständnis und ihren Rückhalt bei der Ausübung unseres Sports. Für die Entbehrungen am Wochenende, wenn Punktspiele oder Turniere stattfinden.
Die gesteckten Zeile der Saison 2013/14 haben wir im Frühjahr erreicht. Wenn auch teils sehr knapp konnte ein weiterer Abstieg verhindert werden. Dabei gab es die spannendste Geschichte für unsere 3. Mannschaft, die erst am letzten Spieltag das Blatt zu unseren Gunsten wenden konnte, in dem sie den direkten Vergleich gegen den FSV Lucka II gewann und die rote Laterne an den Gegner übergeben konnte. Auch für die Erste war es Eng. Besonders als der Konkurrent im Abstiegskampf SV Lok Altenburg II von fünf (!!!) Weißenborner Ersatzspielern praktisch zwei Punkte geschenkt bekam. Das die vergangene Saison für uns besonders von verletzungs- bzw. krankheitsbedingter Ausfälle geprägt war soll nicht unerwähnt bleiben. So hatte auch Medizin II in der Rückrunde der Kreisliga ein paar Probleme und wurde von Tabellenplatz 1 noch bis in die zweite Tabellenhälfte durchgereicht.
In der aktuellen Saison halten sich 2. und 3. Mannschaft vom Abstiegskampf weitestgehend fern. Dafür steht jetzt schon fest, dass Medizin I ab Sommer 2015 nicht mehr Bestandteil der 2. Bezirksliga Ostthüringens sein wird. In den vergangenen beiden Jahren ist es uns hier nicht gelungen ein stabiles, ausgeglichenes Team neu zu formieren. Die meisten Mannschaften der Konkurrenz hat aber enorm an Potential dazu gewonnen. Die nicht so starken Teams, gegen die wir in der Vergangenheit meist die nötigen Punkte holen konnten haben die Liga bereits nach unten verlassen. Und so ist es die logische Folge.

Was erwartet uns 2015?
In den kommenden Jahren wird es ein paar Veränderungen geben. So wird die Mannschaftsstärke in der Kreisliga schon 2015 auf 4 Spieler reduziert. Ein Jahr später folgen die Bezirksligen. Gespielt werden soll dann im modifizierten 4er-Mannschaftssystem, wie es in der Kreisklasse bisher praktiziert wird. Für unsere Spielklassen weiter auf sich warten lassen die ELO-Regelung und der Plastikball. Für Uneinigkeit und Zünststoff zwischen DTTB und 8 der 16 TT-Landesverbände sorgt die beabsichtigte Bindung aller, wie auch den unsrigen Thüringer Tischtennisverband an die Online-Plattform "click-TT", was bei den dann anfallenden Gebühren auch uns schwer treffen könnte.

Eine Umstrukturierung bei den Mannschaften wird uns im Sommer 2015 bevor stehen. Zum Einen, weil sich in der Kreisliga die Mannschaftsstärke verringert und zum Anderen weil einige Sportfreunde unseren Mannschaftsspielbetrieb nach dem Saisonende verlassen wollen. Neben persönlichen Gründen wie eines Wohnortwechsels, spielt auch unser begrenztes Leistungs- und Trainingspotenzial eine nachvollziebare Rolle. Ich denke dass dies ist sehr, sehr schade ist, haben wir doch in den vergangenen 5 - 6 Jahren sehr viel an Technik-, Taktik- und Materialverständnis von unseren Leistungsträgern Tino, Ronny und Thomas lernen können.

Der beschlossene Bau einer neuen Turnhalle für die Erich-Mäder-Schule beginnt hoffentlich schon im Jahr 2015. Wir alle freuen uns sehr auf die neue Sportstätte und fiebern ihr förmlich entgegen. Bis zu ihrer Eröffnung wollen wir mit wenigstens einer Mannschaft in einer der Bezirksligen überleben. Darüber hinaus benötigt unsere Sportabteilung wieder eine funktionierende Nachwuchsabteilung. Dies sollen die erklärten Ziele für die nächsten Jahre sein.

[Heiko Köhler]
Mit zwei blauen Augen und einer blutige Nase...
26.05.2014

...haben sich die drei Herren-Teams des SV Medizin Altenburg während der Spielzeit 2013/14 gerade so aus der Affäre gezogen. Am Ende diesen schweren Jahres, welches besonders durch langwierige verletzungs- bzw. krankheitsbedingte Ausfälle geprägt wurde, sind wir froh keinen erneuten sportlichen Abstieg einer unserer Mannschaften in Kauf nehmen zu müssen.

Wir sind im September 2013 nach den Abstiegen der 2. und 3. Mannschaft aus ganz unterschiedlichen Ausgangspositionen in die Punktspielsaison gestartet. So war die Prämisse für die abgestiegenen Mannschaften vom Mittelfeld der Tabelle aufwärts mitspielen zu können. Dass sich dies gerade in der Kreisklasse mit der Besonderheit des für uns mittlerweile ungewohnten Vierer-Mannschaftssystems als nicht zu erfüllen erwies, ist eine niederschmetternde Erkenntnis. In der überwiegenden Anzahl der Begegnungen war die Mannschaft ein gleichmäßiger Mitspieler, mit dem Versäumnis die entscheidenden Einzelpunkte aufs eigene Konto zu schreiben. Noch am vorletzten Spieltag belegte Medizin III mit zwei Punkten Rückstand den letzten Platz der Tabelle. Glücklicher Umstand für den Klassenerhalt war, dass der Spielplan am finalen Spieltag das Aufeinandertreffen mit dem Vorletzten FSV Lucka 1910 II vorsah, und unsere Mannschaft diesen mit einem deutlichen Erfolg noch überholen konnte.

Gänzlich anders gestaltete sich die Aufgabenstellung für Medizin I in einer enorm erstarkten 2. Bezirksliga. Hier waren wir uns schon vor Saisonbeginn des Abstiegskampfes bewusst, wenngleich wir unsere Mannschaft für ausreichend stark eingeschätzt haben, mindestens einen der Gegner hinter sich, nämlich auf dem Abstiegsrang lassen zu können. Auch hier sollte es am Ende Spitz auf Knopf zugehen. Ursache dafür, dass wir wie in der Kreisklasse ebenfalls mit lediglich 2 Siegen und letztlich nur durch das bessere Spielverhältnis in der Liga bleiben ist sicherlich die Vielzahl an Punktspielen, die unsere Mannschaft mit 2 und mehr Ersatzspielern bestreiten musste. Es war schon ein herber Schlag für das Unternehmen Klassenerhalt, als Thomas Gerth durch Fußbruch und Werner Dietrich mit schwerer Krankheit im Herbst letzten Jahres fast zeitgleich ausfielen. Durch aufrücken und das so entstehende Leistungsgefälle fehlten in wenigstens zwei Begegnungen der Hinrunde je ein Punkt zur Austragung des Entscheidungsdoppels und damit die Chance zum Unentschieden. Insgesamt sind wir froh, dass sich Medizin I in der Rückrunde wieder stabilisiert hat und alle Spieler wieder gesund sind.

Die 2. Mannschaft spielte sich während der Hinrunde der Saison 2013/14 in der Kreisliga Altenburger Land förmlich in einen Rausch und feierte über die Weihnachtspause den inoffiziellen Gewinn der Herbstmeisterschaft. In dieser aussichtsreichen Position wähnten wir unsere Vertretung in einer unglaublich spannenden Kreisliga-Spielzeit schon als Kandidat für den Kreismeistertitel. Nach den üblichen personellen Umstellungen auf Quotientenbasis in unserer, wie auch bei einigen Ligakonkurrenten, hat Medizin II im Laufe der Rückrunde jedoch gehörig was auf die Nase bekommen. Auch für Medizin II wurde der überwigende Teil des Spieljahres vom verletzungsbedingten langen Ausfall eines Stammspielers, in diesem Fall Jürgen John geprägt. Mit 15:13 Punkten belegt unsere Mannschaft zum Abschluss nur den fünften aber letztlich dem Leistungsvermögen entsprechenden Rang der Tabelle. Selbst der lange Zeit dominierende TSV Lehndorf wurde am letzten Spieltag noch von der Spitzenposition verdrängt. Kreismeister wurde schließlich etwas unerwartet aber durchaus verdient der SC Windischleuba.

[Heiko Köhler]
Frohe Kundschaft
10.04.2014
Am Freitag, den 04.04.2014 ist unser Abteilungsleiter, Spielerkollege und Freund Heiko Köhler Vater eines Sohnes geworden. Unsere herzlichsten Glückwünsche zur Geburt des Stammhalters. Mögen Glück und Freude Dich und Deine Familie stets begleiten.
Das wünschen die Mitglieder der Abteilung Tischtennis
Alles wieder offen
12.02.2014

Eine lange verletzungs- bzw. krankheitsbedingte Serie an Niederlagen und die damit verbundene akute Abstiegsgefahr für Medizin Altenburg I ist endlich überwunden. Innerhalb von 8 Tagen wendete sich das Blatt am Tabellenende der 2. Bezirksliga mit den ersten beiden Punktspielerfolgen der Saison zu unseren Gunsten.

Doch zunächst mussten wir zu Beginn des Jahres den Schock eines 9:0-Sieges des einzig noch verbliebenen Abstiegskonkurrenten SV Lok Altenburg gegen eine Weißenborner "C-Mannschaft" verdauen. Durch den damit entstandenen 4-Punkte-Rückstand geriet das Aufeinandertreffen beider Abstiegskandidaten am 1. Februar in der Walter-Pesek-Halle für Medizin schon zum alles entscheidenden Endspiel! Ein im Falle einer Niederlage anwachsender Rückstand auf 6 Punkte wäre wohl kaum noch aufholbar. Aber soweit sollte es nicht mal ansatzweise kommen. Mit einer hochkonzentrierten Leistung und veränderter Doppelaufstellung unserer seit Jahresbeginn wieder in Bestbesetzung auflaufenden Mannschaft wurde eine an diesem Tag desaströs spielende Lokmannschaft mit 9:1 förmlich überrannt und der Punktrückstand auf 2 verringert.

Der zweite Streich folgte eine Woche später im Heimspiel gegen den Weißenborner SV, der zwar erneut etwas ersatzgeschwächt, aber vor allem in den beiden oberen Paarkreuzen dennoch leistungsstark antrat. Demzufolge unterlagen unsere beiden ersten Doppel Vogel/Dietrich und Lutzke/Beisert trotz verheißungsvollem Beginn. Das dritte Doppel Schmidt/Gerth hielt die Partie durch ein ungefährdetes 3:0 offen. Anschließend punkteten beide Mannschaften bis zum Beginn des 3. PK abwechselnd. Ähnlich ausgeglichen verliefen die ersten vier Spiele der zweiten Doppelrunde, so dass der Zwischenstand nach 13 Spielen 7:6 für die gastgebende Medizinmannschaft lautete. Aufgrund der für die 2. Bezirksliga nicht ausreichenden Spielstärke der Weißenborner Reservisten, durften sich unsere Spieler an Position 5 und 6 in den Einzelspielen des 3. Paarkreuzes einfach keine Blöße geben. Der Ausgang der Spiele des hinteren PK mit 4:0 für unsere Mannschaft war somit der ausschlaggebende Punkt zum 9:6-Erfolg, durch den Medizin I den Abstiegsplatz mit einem Plus von 14 "kleinen" Spielen nun endlich verlassen konnte. Die Punkteverteilung der Einzelvergleiche des Abends gestaltet sich auf Medizinseite folgender Maßen: Schmidt, Gerth, Beisert D. je 2; Vogel & Lutzke je 1.

Heimlich still und leise verließ auch Medizin III den Abstiegsrang der 1. Kreisklasse. Unsere Mannschaft liegt nun punktgleich (2:18) mit dem FSV Lucka II auf Rang 7 der Tabelle. Beide Teams trennen lediglich 2 gewonnene "kleine" Spiele. Ein direkter Vergleich beider Mannschaften in der Rückrunde steht in heimischer Halle noch aus, so dass wir auch hier wieder große Ambitionen auf den Klassenerhalt haben.

[Heiko Köhler]
Auf ein Neues
09.01.2014

Mit den Silvesterböllern am letzten Tag des alten Jahres wurde dieses wie aller Orten üblich mit viel Getöse verabschiedet und über die abgelaufenen zwölf Monate die üblichen Resümees gezogen. Dem wollen wir, wenn auch etwas verspätet, nicht nachstehen.

Für unsere Sportabteilung war 2013 eher ein Jahr aus der wechselvolleren Kategorie. Sportlich gesehen wollen wir es nach zwei Abstiegen sowie dem neuerlich drohenden Absturz von 1. und 3. Mannschaft ganz schnell abhaken. Andererseits gilt es gerade jetzt aus der Situation und den Erfahrungen vergangener Jahre Kraft zu schöpfen, um die Rückrunde des laufenden Spieljahres mit hoffentlich vollzählig, wie gesunden Mannschaften doch noch positiv zu gestalten. Die verheißungsvolle Spitzenplatzierung unserer 2. Mannschaft als solches und deren kaum erwartete Serie an ungeschlagenen Spielen sollte helfen, uns insgesamt zu beflügeln und die beiden gefährdeten Teams mitzureißen. Und bereits beim kurz bevor stehenden Rückrundenbeginn am 11. Januar werden unsere Sportfreunde mit voller Konzentration und hoch motiviert das "Unternehmen Klassenerhalt" in Angriff nehmen.

Im Rückblick auf 2013 soll erwähnt werden, dass der Abteilung Tischtennis im Sportverein Medizin Altenburg wieder finanzielle Unterstützung aus regionaler und überregionaler Wirtschaft zu teil wurde. Bei allen Unternehmen, ihren Mitarbeitern und Geschäftsleitungen möchten wir uns an dieser Stelle in herzlichster Form für die bereit gestellten Geld- und Sachspenden bedanken. Namentlich benannt seien besonders die Sparkasse Altenburger Land, die Firmen Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH und Geithainer Landwirtschaftsgesellschaft mbH sowie die Betreiber der Gaststätte "FORTUNA" Altenburg, Frau Sandra Erler und Herr René Groß.
Ebenfalls bedanken wir uns bei allen unterstützenden Privatpersonen für die Beteiligung an der Sammlung von "Dankeschönprämien" über die Internetplattform www.schulengel.de. Aus unserer Sicht war zu Aktionsbeginn nicht abzusehen, wie lohnend diese Form des Spendensammelns für einen Sportverein wie unseren wirklich sein kann. Somit möchten wir auch den Ideengebern dieser Website, stellvertretend für deren über 1200 Onlineshops als Vertragspartner, unseren Dankesgruß aussprechen.

Was erwartet uns im neuen Jahr? Neben Olympia und Fussball-WM wird 2014 sicher auch in unserer Sportart wieder recht abwechslungsreich werden. Den Kreis Altenburger Land betreffend werden die am 08./09. Februar im "Goldenen Pflug" stattfindenden mitteldeutschen Meisterschaften sicher wieder ein Tischtennisereignis. Veranstalter sind wie schon bei den Thüringer Landesmeisterschaften 2013 der TSV 1876 Nobitz und der SV Aufbau Altenburg. Im April steht die Vorstandswahl des TT-Kreisvervandes an.
Mit einer Einführung von Plastkbällen ist in diesem Jahr für unsere Spielklassen-Niederungen noch nicht zu rechnen. Hier sollen mit Beginn der Spielsaison 2014/15 zunächst lediglich die Bundesligen eine Vorreiterrolle übernehmen. Die Einführung über die gesamte Breite der Spielklassen ist für 2015 geplant.
Für die Tischtennisabteilung des SV Medizin Altenburg ist in diesem Jahr die Neubeschaffung von Sportanzügen geplant. Die Voraussetzungen sind mit den Spendeneingängen geschaffen und so können wir wieder in neues Trainingsmaterial investieren, wie mit dem Kauf eines Ballroboters im vergangenen Jahr. Darüber hinaus hat die Abteilungsleitung abhängig von der finanziellen Realisierbarkeit auch die Anschaffung neuer Spieltrikots im Plan für dieses, spätestens aber nächstes Jahr.

Abgesehen von kleineren und größeren Ereignissen im Privatleben unserer Aktiven und die stetige Hoffnung, dass diese ihre familiären, wie beruflichen Verpflichtungen mit dem Sport weiterhin in Einklang bringen können, gehen wir nach hoffentlich erreichten Klassenerhalt davon aus, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen.

Auf ein Neues in 2014!!!

Termine:

08./09.02. Mitteldeutsche Meisteschaften
15.02. Deutsche Pokalmeisterschaften Klasse C
22./23.03. Kreisrangliste Schüler/Jugend
13.04. Kreisvorrangliste Herren
26.04. Kreisrangliste Herren

[Heiko Köhler]
6 Sätze Unterschied
21.11.2013

Eine der vielleicht spannendsten Spielzeiten der zurückliegenden Jahre erlebt in der laufenden Saison die Kreisliga Altenburger Land. Konnte man sonst bereits zu Saisonbeginn die Rolle des Klassen-Primus auf 1 bis 2 Vereine einschränken, so mussten für 2013/14 insgesamt 6 der acht angetretenen mit sehr ausgeglichenen Teams zum potentiellen Favoritenkreis gezählt werden. Auch wir mit unserer 2. Mannschaft gehören nach dem Abstieg aus der 3. Bezirksliga dazu, sehen uns jedoch nicht von vornherein als Favorit auf den Kreismeistertitel. Deutlicher Beleg für die aktuelle Spannung in der Liga sind, nach 21 absolvierten Partien, eine Vielzahl knapper Endresultate und gar 6 Unentschieden. Ebenso bekam bisher auch noch keine Mannschaft einen absoluten "Nuller".

Trotz aller Skepsis startete Medizin II mit zwei Siegen gegen FSV Lucka und TSV 1876 Nobitz III zu Beginn gleich als Spitzenreiter. Schwerer als gegen diese beiden personell unkonstant auftretenden Mannschaften wurde es dagaegen in den Vergleichen mit TSV Lehndorf und dem SC Windischleuba III. Beide Spiele endeten mit einer Punkteteilung, wobei auf Grund des Spielverlaufs das Lehndorf-Remis eindeutig als Punktgewinn für uns zu bewerten ist. Im Spiel gegen Windi III war insgesamt mehr drin, obwohl sich Jürgen John während des 2. Satzes seines ersten Einzels verletzte und nicht zu Ende spielen konnte.

Zuletzt empfing unsere Mannschaft die 2. Vertretung des ASV Wintersdorf. Auch hier endete die Begegnung mit 9:6 nicht gerade souverän, obwohl der Erfolg nicht wirklich in Gefahr zu geraten schien. Dabei hätte die Partie dennoch zum Remis kippen können, als Andreas Beisert im 14. Spiel gegen Eckbert Sprenger in allen drei Sätzen erst die Verlängerung für sich entscheiden konnte. Nach diesem Erfolg lohnt sich der temporäre Blick zur Tabelle. Medizin Altenburg II liegt nun exakt punkt- und spielgleich mit Lehndorf an der Tabellenspitze. Den Ausschlag für unsere Mannschaft als Tabellenführer macht bei der ebenfalls gleichen Anzahl an Negativ-Sätzen ein Plus von lediglich 6 (!) gewonnenen Sätzen. Für Lehndorf als Tabellenzweiten verzeichnet die Tabelle 162 Sätze, für Medizin 168. Ein denkbar knapper Vorsprung, der in unserer Sportart nicht häufig vorkommt.
Auch die nächsten Spieltage sowie die anstehende Rückrunde prophezeien knappe Endergebnisse, so dass auch Lok Altenburg III, FSV Lucka, Windischleuba III und Wintersdorf II an die Spitzenreiter aufschließen könnten. Was für ein spannender Sport!

[Heiko Köhler]
Der Tragödie x-ter Teil
31.10.2013

In der laufenden Saison der 2. Tischtennis-Bezirksliga gerät Medizin Altenburg I wegen der krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle von Werner Dietrich und Thomas Gerth leider immer mehr unter die Räder. Damit markiert unsere Mannschaft in der zahlenmäßig auf 9 Teams geschrumpften und an Leistungsdichte zugelegenden Liga die tragische Figur. Mit 0:12 Punkten nach 6 Spielen am Tabellenende befindlich, ist die Abstiegsgefahr für unsere bis vor zwei Spielzeiten noch als Spitzenteam der 2. Bezirksliga geltenden ersten Mannschaft sehr akut.

Allen Verlegungsablehnungen zum trotz permanent mit 2 bis 3 Reservisten spielend, versäumten wir es in den wichtigen Punktspielen gegen die 2. Mannschaften von Lok Altenburg und dem TSV Nobitz, die Chance auf die Austragung des Entscheidungsdoppels zu nutzen. Obwohl unter den gegebenen Voraussetzungen mit 6:9 Punkten die vielleicht bestmögliche Ausbeute schon erreicht wurde, hätte ein Entscheidungsdoppel in beiden Fällen sehr wahrscheinlich zur Punkteteilung geführt. Selbst vom 5:9 gegen Osterburg Weida hätte unsere Mannschaft einen Punkt in Altenburg behalten können, wobei uns hier das Besetzungsproblem noch nicht so hart traf. Zuletzt war der Mannschaft gegen die spielstarken Teams von OTG Gera und VFB Greiz jedoch nur eine Statistenrolle zugedacht.

Hoffnungsvoll blicken wir schon jetzt in Richtung Rückrunde. Mit einer Mannschaft, bei der wieder alle an Bord sind sollte auch der Klassenerhalt aus eigener Kraft möglich sein. Und auf die Gefahr hin das hinlänglich bekannte "Frasenschwein" füttern zu müssen, sei an dieser Stelle ein weiteres Mal an das Spieljahr 2008/2009 der 3. Bezirksliga erinnert, als es unserer 2. Mannschaft im Prinzip ebenso erging. Aus 7 Spielen der Rückrunde holte Medizin II damals 8 Punkte und sicherte schon vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt. Eine folgende Niederlage im Gastspiel beim damaligen Abstiegskonkurrenten FSV Lucka blieb dann ohne Auswirkung.

[Heiko Köhler]
Saisonstart 2013/14: News & Termine
11.09.2013

Zum Start in die neue Saison gibt es wie immer ein paar News und Termine zu vermelden. So wartet der KTTV Altenburg mit der Bekanntgabe eines neuen Mitgliedsvereins auf. Der LSV Ziegelheim, eigentlich bekannt als eine der beiden Handballhochburgen des Kreises, trat dem Tischtennis-Kreisverband bei und beginnt ab der Saison 13/14 mit einer Mannschaft in der 2. Kreisklasse. Die Sportabteilung unter Leitung von Steffen Lucht besteht im Grunde genommen schon einige Jahre und agierte bisher lediglich im Bereich Volks- und Breitensport. Laut Spfr. Lucht wird das Training in Ziegelheim regelmäßig von 15 – 20 Sportlern genutzt. Für den Punktspielbetrieb hat der LSV Ziegelheim zur Zeit 7 Spieler beim Verband angemeldet, muss allerdings auf Grund der Turnhallenbelegung durch die eigenen Handballer nach Zehma ausweichen.

In der Saisonvorbereitung nahmen auch wieder Akteure unseres Vereines an Turnieren teil. Ronny Vogel und Tino Schmidt errangen bei ihrer Teilnahme am diesjährigen Mitternachtsturnier für Zweiermannschaften des SV Lok Altenburg den 2. Platz im B-Turniers. Beim Turnier „Rodsche Möhre“ in Stadtroda gewann eine Dreiermannschaft mit Sportfreunden des SV Medizin ebenfalls den Vizerang. Am Start waren hier Tino Schmidt, Thomas Gerth und Daniel Beisert. Am 30.08. spielten unsere erste und zweite Mannschaft je ein Freundschaftsspiel beim SG Meerane 02. Dessen 1. Mannschaft spielt in der 2. Bezirksklasse des Bezirkes Chemnitz, während die Zweite in der Westsachsenliga aufläuft. Die sächsischen Ligen sind insgesamt recht spielstark einzuschätzen. Es trennten sich die ersten Mannschaften mit einem Remis. Im Spiel der beiden Reserveteams gab es für unsere Mannschaft allerdings eine deutliche Packung.

Der eigentliche Start in die Punktspielsaison wurde bereits am 31.08. in den Bezirksligen vollzogen. Unsere Abteilung beginnt mit der 1. Mannschaft am Samstag 07.09. in einem Auswärtsspiel bei der Dritten von Aufbau Altenburg. Unsere Zweite und Dritte legen dann am 20.09 mit einem Heim- bzw. Auswärtsspiel los. Eine kleine Entwarnung gibt es bei den Elo-Zahlen. Diese werden erst für die Mannschaftsaufstellungen der Saison 2014/15 Berücksichtigung finden. Das heißt Quasi, dass für die Rückrunde noch das altbewärte Quotientensystem gilt. Die Kreismeisterschaften werden in diesem Jahr am 02.11.2013, diesmal an einem Samstag stattfinden. Für die KM Jugend/Schüler wird der 12./13.10.2013 als Termin genannt. Meldetermine sind jeweils eine Woche vorher. Am 14.12. sollen die Bez.-Meisterschaften der Senioren stattfinden.

Anfang September ist die Geschäftsstelle des Thüringer Tischtennisverbandes von Erfurt nach Bad Blankenburg umgezogen. Aus Kostengründen wird sie von nun an in der dortigen Landessportschule zu finden sein. Demzufolge haben sich auch die Rufnummern geändert. Zu erreichen ist die Geschäftsstelle nun unter 036741 - 58 90 60 zu erreichen. Die bekannten Mail- und Internetadressen behalten unterdessen ihre Gültigkeit.

Für die diesjährige Abteilungs-Weihnachtsfeier haben wir in diesem Jahr so früh wie schon lange nicht mehr mit den Planungen begonnen. Sie wird am 13. Dezember stattfinden und soll für unsere Sportfreunde wieder ein ganz besonderer Jahresausklang werden.

[Heiko Köhler]
Einführung der ELO-Zahl
19.08.2013
Eine Neuerung wird in absehbarer Zeit den Modus für die Spieleraufstellung der Mannschaften und Vereine gravierend verändern: die ELO-Zahl. Ihre Einführung kommt für uns ein klein wenig überraschend. Im statistischen Erfassungsbereich von click-tt ist die Elo-Zahl wohl aber schon gängige Praxis.
Hinter der Elo-Zahl verbirgt sich ein Wert zur objektiven und ligaübergreifenden Spielstärkeerfassung eines jeden Spielers. Und dies sogar über die Grenzen der Landesverbände hinaus. Dieses Wertungssystem wurde 1960 ursprünglich von Arpad Elo, einem Statistiker ungarischer Herkunft, für den US-amerikanischen Schachverband entwickelt und später vom Weltschachverband übernommen. Mittlererweile gibt es diese Elo-Werteerfassung in vielen Sportarten, so auch im Fussball als Ranglistensystem für Nationalmannschaften (World Football Elo Ratings), nicht aber zu verwechseln mit der FIFA-Weltrangliste.
2010 führte der Schweizerische Tischtennisverband STT die Elo-Zahl mit einer modifizierten Formel zur Berechnung der Wertungspunkte im Tischtennis ein. [Quelle: wikipedia.org]
Hauptmerkmal der Elo-Zahl ist, dass sich der eigene Wert immer über den Vergleich mit dem Wert des direkten Gegners und über Gewinnwahrscheinlichkeiten errechnet. Und dies bei jedem Einzel. Ein enormer Rechenaufwand also. Jeder Spieler behält seinen Spielstärkeindex, bzw. verbessert oder verschlechtert ihn in folgenden Jahren. Gewinnt man gegen einen starken Spieler mit hoher Elo-Zahl, erhält man eine grosse Punktzahl dazu, verliert man z.B. gegen einen unterklassischen Ersatzspieler verringert sich der Elo-Wert stark. Hinzu kommt, dass für jede Spielklasse einen Spielklassenindikator festgelegt wird.
Die entstandenen Elo-Werte sollen in Zukunft über die Mannschaftsaufstellung entscheiden und die bestehende Quotientenwertung ersetzen. Ob dann noch Toleranzen für Umstellungen zulässig sind ist noch nicht bekannt. Abzusehen ist auch noch nicht, wie schwer es junge Spieler mit noch wenig Spielensätzen haben werden, ihren Wert zu steigern und in der Mannschaftshierarchie aufzusteigen.
Für jeden aktiven Spieler gibt es bereits einen erfassten Elo-Wert, der sich auf Grund der bisherigen Spiele seit dem Jahr 2006 errrechnet. Die Werte für unsere Spieler sind im tt-info in der so genannten Elothek www.tt-info.de/elothek/index.php?this_verein=2846 hinterlegt. Die Werte dieser Tabelle würden unsere Mannschaftsaufstellungen um einiges verändern. Andreas Beisert z.B. würde sich mit seinen 1297 Punkten an Position 5 oder 6 der ersten Mannschaft wiederfinden. Und selbst Mike Kretzschmar stände mit seinen wenigen Einsätzen zuletzt noch an 3 der 2. Mannschaft.
Über das Für und Wider dieser Elo-Zahl lässt sich insgesamt noch streiten. Bei meinen Recherchen im Internet bin ich auf reichlich kritische Einschätzungen gestoßen. Wir lassen uns überraschen, welche Auswirkungen diese Neuerung auf uns haben wird. Interessant wird es allemal.
[Heiko Köhler]
Turnhallenfrage: "Die Katze ist aus dem Sack"!
10.04.2013

Die mit der Bildung einer Gemeinschaftsschule in Zusammenhang stehenden Spekulationen um eine bevorstehende Sanierung der zum denkmalgeschützten Ensemble gehörenden Turnhalle der Erich-Mäder-Schule haben nun endlich ein Ende. In seiner jüngsten Sitzung stellte der Altenburger Stadtrat "die Weichen" für den Neubau einer etwa 400m² großen Einfelderhalle. Die Planungen des laut Presseverlautbarungen 1,5 Millionen Euro teuren Projektes umfassen den Turnhallenneubau auf dem Schulhofgelände einschließlich Sanitärräume (soviel setzt man voraus), Gymnastikraum und Geräteraum, sowie den Abriss der Baracke für die Schulspeisung bei gleichzeitiger Umgestaltung der alten Turnhalle zur Aula. Hier sollen nach Ende der Baumaßnahmen die Schülerinnen und Schüler der Erich-Mäder-Schule das Essen der Schulspeisung einnehmen können.

Eine politische Bewertung der Grundsatzentscheidung gegenüber einer möglichen Sanierung der bestehenden Halle wollen wir an dieser Stelle nicht abgeben. Der Beschluss des Turnhallenbaus ist erst mal eine gute Sache, auch wenn aus den offiziellen Berichten keine weiteren Details über die Planung sowie einen eventuellen Baustart hervorgehen. Die Zahlen lesen sich auf den ersten Blick ganz gut. Für den Neubau, dessen Realisierung unter dem Vorbehalt einer gesicherten Finanzierung steht, sind laut Oberbürgermeister Wolf rund 370 000 Euro Fördermittel eingeplant. Für den Rest zeichnet die Stadt Altenburg verantwortlich.

Spekulieren dürfen wir über die Auswirkungen für unsere Sportabteilung, die sich in der Erich-Mäder-Schule sehr heimisch fühlt. Insbesondere, ob während der gesamten Bauzeit die alte TH nutzbar bleibt, was u.a. für den Punktspielbetrieb von großer Bedeutung ist. Abteilungsleitung und Vereinsvorstand sind bemüht, zeitnahe Informationen hierzu bei den zuständigen Referaten der Stadt Altenburg zu bekommen.

Mehr lesen auf
[www.abg-net.de]

sowie auf nachstehenden Zeitungsartikeln als PDF-Link:
Zeitungsartikel [KURIER Verlag vom 30.03.2013] (ca.0,9MB)
Zeitungsartikel [Osterländer Volkszeitung vom 03.04.2013] (ca.1,3MB)
Zeitungsartikel [Altenburger Amtsblatt vom 03.04.2013] (ca.2,5MB)
Zeitungsartikel [Altenburger Amtsblatt - Öffentiche Bekannmachungen vom 03.04.2013] (ca.2,0MB)

[Heiko Köhler]
Osterland Sonntag "Sonntagsfrühstück"
14.03.2013
Osterland Sonntag-Ausschnitt
Klicken Sie auf das Bild zur vergrößerten Ansicht
[Osterland Sonntag]
Na dran aber noch lange nicht gewonnen
14.02.2013

Dass für unsere zweite und dritte Mannschaft die Früchte in dieser Saison der 3. Bezirksliga wie auch der Kreisliga hoch, ja sogar sehr hoch hängen war bereits festzustellen. Trotz allem raufen sich beide Teams für jedes Punktspiel zusammen und hätten als jeweils punktloser Tabellenletzter am vergangenen Wochenende für faustdicke Überraschungen sorgen können. Beide Male zwar gegen leicht ersatzgeschwächte Gegner, aber dennoch mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können.

Da beginnt zum Einen Medizin III am Freitag gegen den TSV Lehndorf mit 4:0 nach Doppeln und dem ersten Einzel (A. Beisert), verpatzt jedoch in der Folge zwei, drei Schlüsselspiele im 5. Satz. Besonders knapp war das Spiel von Tobias Eggert gegen Hoppe. Der junge Medizinspieler war im Entscheidungssatz nach 2:7 schon fast am resignieren, kämpft sich aber bis in die Verlängerung und hat dann gar noch Matchbälle. Ebenfalls schade, dass Ulli Enghardt nach 2:0 Sätzen gegen Alexy nichts mehr in Petto hat. Stark bis souverän meisterte Horst Knöfler seine Aufgaben im hinteren PK, Oliver Sonntag im zweiten Einzel des mittleren PK relativ sicher gegen Hoppe und schließlich mit einigem Zittern im allerletzten Einzel Achim Schulze gegen Taubert. Am Ende ging unsere Mannschaft gerade so mit 8:7 ins Entscheidungsdoppel und setzt mit dem Remis ein schönes Achtungszeichen für die Moral.

Ähnliches hätte Medizin II gegen den Top-Favoriten auf den zweiten Aufstiegsplatz der 3. Bezirksliga Weißenborner SV schaffen können. Auch hier begann unsere Mannschaft stark und hielt die Begegnung lange offen. Dem guten Beginn mit 2:1 Doppeln und den Einzelpunkten von Christian Beisert und Kapitän Werner Steinau folgte nach ausgeglichenem Spielstand zur Hälfte der Einbruch. Weißenborn war im oberen PK einfach zu stark. Erst in den letzten drei Einzeln kämpfte sich Medizin II mit den Siegen von Jürgen John, Ulli Enghardt und abermals Werner Steinau auf 7:8 heran. Das Entscheidungsdoppel war jedoch nicht mehr zu gewinnen. Auch wenn gegen den Unserer Mannschaft droht nun bei verbleibenden fünf Spielen in der 3. Bezirksliga und 5 Punkten Rückstand im Abstiegskampf die Zeit etwas davon zu laufen.

[Heiko Köhler]
Nobitz mit mehr Glück und dem längeren Atem
06.02.2013

Ein paar lange Gesichter gab es bei den Gästen im hinteren Teil der TH unserer Erich-Mäder-Schule, als es zur Halbzeit des „Klassikers“ Medizin Altenburg I gegen TSV 1876 Nobitz II plötzlich 5:4 für die Hausherren stand und sich Ronny Vogel anschickte die Gäste-Nr.1 Marko Hermsdorf niederzuringen. Der Nobitzer, im 5. Satz bei 7:9 von der Medizin-Nr.1 eigentlich so gut wie geschlagen, holte aber urplötzlich noch mal zum großen Schlag aus. In seiner unglaublich offensiven Art und Weise gelang ihm in zwei spektakulären Ballwechseln der Ausgleich. Was danach folgte war für die Mediziner an Dramatik kaum zu überbieten. Zwei Kantenbälle für den Gästespieler brachten unsere Mannschaft auf die vermeintliche Verliererstrasse.

Schon zu Beginn war die Begegnung vom 12. Spieltag der 2. Bezirksliga eine überaus spannende und abwechslungsreiche. Völlig unerwartet wurde das Nobitzer Spitzendoppel Totzauer/Freund von Lutzke/Köhler förmlich „überrannt“. Vogel/Schmidt holten nachdem das Parallel-Doppel bereits beendet war mit großer kämpferischer Leistung den 0:2-Satzrückstand gegen Hermsdorf/Schäfer auf, konnten jedoch keinen der beiden Matchbälle beim 10:8 im Entscheidungssatz verwerten. Das die Nobitzer Spieler in solchen Situationen zu außergewöhnlichem fähig sind war ja bereits zu lesen. Aber es ging auch anders herum. Ronny Vogel fand in 3 Sätzen fast kein Rezept gegen Totzauer. Immer wieder versprangen ihm die Bälle. Mit etwas Glück hielt er das Spiel durch den Gewinn des dritten Satzes offen und nahm dem Nobitzer in der Verlängerung des Vierten gar zwei Matchbälle ab, drehte somit das Spiel und gewann. Mit konzentriertem Spiel in den Sätzen drei, vier und fünf konnte Köhler das Match gegen S. Schmidt ebenfalls drehen. Um ähnliches zu erreichen schickte sich auch Daniel Beisert an. Gegen Giersch blieb die Aufholjagd (2x 13:11) im fünften Satz allerdings unbelohnt. Zuvor gelang Lutzke durch sein stoisch routiniertes Spiel gegen Schäfer ein 3:2 und Thomas Gerth ließ Freund nahezu keine Chance. In der zweiten Einzelrunde untermauerten die Nobitzer Gäste dann ihre leichte Favoritenstellung, in dem lediglich Schäfer gegen Thomas Gerth patzte. Pech hatte in den Vergleichen des oberen Paarkreuzes Tino Schmidt, der insgesamt 4 Sätze nur knapp in der Verlängerung abgab. Den endgültigen K.O. für unsere Mannschaft brachten dann die beiden Niederlagen im hinteren Paarkreuz. Alles in Allem ist Nobitz II nach 3 ½ Stunden mit einem blauen Auge davon gekommen. Das entscheidende kleine Quantchen mehr Glück war an diesem Tag nicht auf Medizinseite.

Keine Überraschungen gab es auf der ende Januar abgehaltenen Vorstandswahl im Sportverein Medizin. Der in der Legislaturperiode 2010 – 2012 amtierende Vorstand kandidierte erneut komplett, dessen erwartete Wiederwahl bei der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre folgerichtig ist. Aus dem Vorstandsbericht geht ein leichtes Plus bei Finanzen und Mitgliedern hervor. Der Verein hat schon Ende 2011 die 1000er Marke überschritten, obwohl die Anzahl der Abteilungen rückläufig ist. Im allgemeinen Teil informierte der Leiter der neuen Abteilung Speedbadminton über die Gründung Dieser unter dem Dach unseres Vereines und gab einen kleinen Einblick in die Regeln der Sportart. Von Seiten der Abteilung Tischtennis wurde über das Sammeln von Spenden über die Internetplattform www.schulengel.de informiert, was bei Vorstand und den anwesenden Abteilungs- bzw. Übungsleitern mit regem Interesse aufgenommen wurde. Diesbezüglich sei noch auf die vom 01.02. bis 31.03. stattfindenden „Frühjahrsaktion“ bei Schulengel verwiesen, bei der 10 neu angemeldete Unterstützer mit wenigstens einer generierten Dankeschönprämie mit 50 Euro für den Verein prämiert werden.

[Heiko Köhler]
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